Tuning im Oracle- Bereich

Konsolidierung

 

Man stelle sich folgendes Szenario innerhalb eines Unternehmes vor: Durch stufenweises Wachstum der EDV-Landschaft in Verbindung mit dem Einsatz von Standardsoftware sind verschiedenste Datensysteme innerhalb des Unternehmens vorhanden. So arbeitet die Buchhaltung z.B. mit einer Access-Lösung, das Lohnbüro mit einer älteren Cobol-Anwendung die Ihre Daten in ASCII-Dateien speichert und für den Verkauf ist eine Oracle-basierte Lösung im Einsatz. Ein Abgleich von Stammdaten zur Integration der Lösungen ist bereits automatisiert vorhanden. Allerdings ist es schwer, die Kennzahlen der einzelnen Abteilungen, und damit auch die Daten der einzelnen Systeme, zeitnah für Auswertungen, Trendaussagen und Analysen heranzuziehen. Letztlich müssen die Daten oft bei den einzelnen Abteilungen angefordert und händisch zusammengeführt werden. Dies erfordert nicht nur einen ernormen Aufwand, sondern ist durch die vielen Beteiligten auch fehleranfällig. Eine Verifizierung der Daten ist nur schwer möglich. An dieser Stelle bietet Oracle Ihnen umfassende Möglichkeiten zur Auswertung („Data Warehouse“). Denn das von Oracle angebotene Tool zur Erstellung von DataWarehouses kann nicht nur Oracle selbst als Datenquelle verwenden, sondern auch die Daten anderer Systeme (Informix, DB2, Sybase, SAP, ODBC-Datenquellen oder einfache Textfiles) heranziehen. Die Daten werden dabei zyklisch audfbereitet und stehen in verdichteter Form jederzeit und aktuell für Auswertungen im DataWarehouse zur Verfügung. Auch für die Visualisierung der im DataWarehouse vorhandenen Daten bietet Oracle Ihnen Tools mit umfangreichen Möglichkeiten. Siehe auch Business Intelligence.

 

Business Intelligence

 

Oracle kann mehr, als nur die Datenbank für die Speicherung der im täglichen Betrieb anfallenden Daten bereitzustellen. Gezielt betrachtet können diese im täglichen Betrieb „gesammelten“ Daten weiteren Nutzen bringen: In Auswertungen („DataWarehouse“) verdichtet geben sie jederzeit Auskunft über die aktuelle Firmensituation und bieten somit die Möglichkeit der schnellen Reaktion auf wirtschaftlich notwendige Anpassungen oder innerbetriebliche Probleme. Darüber hinaus sind Trendaussagen und Prognosen möglich. Unter dem Namen Business Intelligence („BI“) hat Oracle eine Reihe von Produkten geschaffen, die alle Aspekte des DataWarehousings abdecken. Von der zentralen Datendefinition und Aufbereitungsteuerung mit dem Oracle Warehouse Builder, über analytische Funktionen in der Datenbank, bis hin zur grafischen Benutzeroberfläche Oracle Discoverer mit flexiblen Einsatz- und Auswertungsmöglichkeiten bietet das BI-Paket eine in Umfang und Ausmass Ihrer Firmengrösse angepassbare modulare Struktur. Dabei können nicht nur die Daten aus der Oracle-Datenbank in die Auswertungen einfliessen, sondern auch aus anderen Systemen (SAP, Sybase, Informix, ASCII, ...). So ist es möglich, ein unternehmensweites DataWarehouse zu schaffen, in das alle im Betrieb vorhandenen signifikanten Daten zentral einfliessen. Ein weiterer Vorteil liegt dabei in der Homogenisierung der DataWarehousing-Landschaft durch Einsatz auf einander abgestimmter Tools sowie ein einheitliches Auswertungswerkzeug für die Benutzer. So können die Daten aus den verschiedenen Quellsystemen jederzeit, aktuell und zentral für Trendaussagen bzw. zur Entscheidungsfindung herangezogen werden. Im Frontend-Bereich steuert ein von Administratoren zu definierendes Rechtesystem den Umfang der Sicht auf die Daten für einzelne Benutzergruppen. Ausserdem können hier Berichte und Sichten frei definiert und auch für andere Benutzer freigegeben werden. Funktionalitäten wie DrillDown, Excel-Export oder Filterungen sind ebenfalls standardmässig vorhanden. Des weiteren sind Prognosen durch den Einsatz von Data Mining möglich. Dieses Gesamtkonzept beinhaltet auch moderne Technologien wie OLAP.

 

OLAP

 

Die Ansprüche an ein DataWarehouse werden immer grösser. So reicht es nicht mehr aus, einen bestimmten Bericht am Abend anzufordern und am nächsten Morgen zu bekommen (wobei die Datenbank diesen Bericht über die ganze Nacht zusammenrechnet). Es soll viel mehr die Möglichkeit geben, Berichte anzusehen, zu modifizieren, zu erweitern, zu verdichten, Summen zu bilden, den Datenumfang nach Belieben zusammenzustellen, ohne dabei Minuten oder Stunden auf ein Ergebnis warten zu müssen. An dieser Stelle kommt die OLAP („On-Line Analytical Processing“) Technologie ins Spiel, die seit Version 9i (als Option) mit der Oracle Datenbank ausgeliefert wird. In diesem Konzept fliessen die Daten innerhalb eines DataWarehouses nicht mehr in ein relationales (tabellarisches) Datenmodell, sondern werden innerhalb der Oracle Datenbank in einem „Analytic Workspace“ multidimensional abgelegt und verarbeitet. Auch relationale Daten können durch OLAP bei analytischen Prozessen multidimensional verarbeitet werden. Durch die veränderte Verarbeitung wird die Performance auch bei komplexen Abfragen enorm gesteigert. Das DataWarehouse bliebt aber zentral innerhalb der Oracle Datenbank. Die Definition der Datenstrukturen (Fakten, Dimensionen und hierarchische Beziehungen, die innerhalb der Daten bestehen) erfolgt zentral in einem OLAP-Katalog im Analytic Workspace. Dieser ist auch Grundlage des von Oracle angebotenen Auswertungswerkzeug Discoverer für OLAP, um die Beziehungen innerhalb der Daten dem Anwender zu visualisieren. Des weiteren sind über die Oracle OLAP-API auch andere Auswertungswerkzeuge als Frontend einsetzbar.

 


heise online News
Nachrichten nicht nur aus der Welt der Computer

In der aktuellen Consumer Preview von Windows 8 laufen Desktop-Programme noch in der gewohnten Aero-Bedienoberfläche. Das wird sich aber ändern, wie ein Blogbeitrag von einem Microsoft-Mitarbeiter verdeutlicht.

Mindestens 1900 Zugangsdaten sind möglicherweise gestohlen und in Auszügen auf einer Internetplattform veröffentlicht worden. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt wegen des "Ausspähens von Daten".

Das Case Marine von Gooma trägt kaum auf und soll Geräte bis zu einer Tiefe von 10 Metern vor Wasser schützen.

Der Kneipenflipper ist tot, lebt aber als Emulation weiter: Nicht nur auf Smartphone und Tablets, sondern auch in virtuellen Flippern mit LC-Display als Spielfläche. Die ersten kommerziellen Anbieter stehen in den Startlöchern.

Auch die chinesischen Behörden haben den milliardenschweren Kauf genehmigt, damit ist die letzte Hürde genommen. Bedingung: Android muss mindestens fünf Jahre lang gratis bleiben.

Angewidert wendet sich Hal Faber von der Blase 2.0 ab, huldigt Donna Summer, wälzt bewährte Utopien und lenkt sich mit Fesselspielen ab. Unterwegs gräbt er Papiere aus, für deren Untertitel drei Tweets nicht genügen würden.

Im Patentstreit zwischen Microsoft und Motorola bestätigt die US-Handelsaufsichtsbehörde ITC ihr vorläufiges Urteil vom vergangenen Dezember.

Obwohl Schwächen bei der GSM-Verschlüsselung schon seit mindestens drei Jahren bekannt sind, haben gerade mal sieben der von GSMMap erfassten Netzbetreiber nachgebessert. Auch gegen unerwünschte Ortung per SMS unternahmen nur wenige Provider etwas.



amk-consulting
  • Beratung, Planung
    und Design
  • Datenbanken
  • eBusiness
  • Applikationsserver
  • Internet, Intranet,
    Firewall
  • Client/Server
 
amk-akademie
  • Professionelles
    Training für Systemadministratoren
    und IT-Entscheider
  • Anwender Trainings
  • Firmenseminare vor Ort
  • Individualworkshops
 
amk-media
  • Medien-Services
  • Web-Marketing
  • Web-Design
  • Flash
  • Typo3
  • Portalservices