Solaris
Seit der Version Solaris 7 (SunOS 5.7) bietet Solaris auf UltraSPARC CPUs eine durchgängige 64-Bit-Unterstützung. Solaris ist auch in einer x86er-Prozessor-Version verfügbar, welche seit Version 10 auch 64-Bit-Unterstützung für AMD64-CPUs bietet. Die Solaris-Version für PowerPC wurde dagegen nach dem ersten Release (Solaris 2.5.1) rasch eingestellt, es soll aber im Rahmen des Blastware- bzw. OpenSolaris-Projektes eine PowerPC-Portierung geben.
Seit Januar 2005 existiert das OpenSolaris-Projekt, das, unter der Leitung von Sun, den Quellcode von Solaris größtenteils unter der Common Development and Distribution License der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Unter dem Namen OpenSolaris wurden die Sourcen für Kernel, einzelne Module und Bibliotheken dann am 14. Juni 2005 als Open-Source-Betriebssystem freigegeben.
Die Software unter Solaris wird hauptsächlich im Rahmen eines Paketmanagements mit Hilfe der pkg-Programme (pkgadd, pkgrm, pkgchk...) verwaltet.
Da Solaris ein Unix-Betriebssystem ist, können viele Programme, die auf anderen Unix- oder ähnlichen Betriebssystemen wie z.B. Linux laufen, auf Solaris portiert werden. So stellt zum Beispiel das Blastwave Projekt mit der Unterstützung von Sun hunderte von zusätzlichen Software-Paketen für Solaris bereit, die mit dem Programm pkgadd eingespielt werden können. Verfügbar sind unter anderem die graphischen Oberflächen CDE, XFCE, KDE und GNOME, der Browser Firefox, die GNU Textutils und andere.