Typo3

 

TYPO3 ist ein Open Source Web-Content-Management-System für mittlere bis große Websites. TYPO3 basiert auf der serverseitigen Skriptsprache PHP. Als Datenbank wird meist MySQL eingesetzt. TYPO3 wird aktiv weiterentwickelt. Aktuell ist Version 3.8.1.

 

TYPO3 kann einfach mit Plugins (sogenannte Extensions, kleine Erweiterungsprogramme) auf spezielle Situationen angepasst werden. Derzeit sind etwa 1000 Erweiterungen verfügbar, mit denen sich viele Anwendungsfälle ohne Schreiben von eigenem Programmcode abdecken lassen, z. B. News, Shop-Systeme und andere.

 

Vorteilhaft ist die Mehrsprachigkeit von Front- und Backend, sowie die aktive Anwender- und Entwicklergemeinde aus aller Welt.

 

Verwendung

 

Es wird geschätzt, dass TYPO3 mehr als 100.000 mal eingesetzt wird, zum Beispiel von UNICEF Deutschland und dem XX. Weltjugendtag in Köln.

 

Als Nachteile von TYPO3, die sich z. T. auf die hohe Komplexität des Systems zurückführen lassen, sind insbesondere die relativ hohen Anforderungen an die Leistungs- und Konfigurationsfähigkeit des verwendeten Servers, die lange Lernzeit für den Administrator (mindestens mehrere Wochen Einarbeitungszeit, u. a. zum Erlernen der Skriptsprache TypoScript), sowie die gewöhnungbedürftige und nicht sonderlich intuitive Nutzeroberfläche, zu erwähnen.

 

Wenn viele Felder zu füllen sind, kann die Erfassung von Inhalten mit dem klassischem Layout sehr schnell unübersichtlich werden. Manchmal lassen sich auch scheinbar sehr einfache Anforderungen mit TYPO3 nur sehr umständlich realisieren (ein Blick in die einschlägigen Foren zeigt die Vielfalt der auftretenden Probleme). Nicht ganz einfach ist z. B. das Erzeugen von durchgehend validem und barrierefreien HTML-Code.

 

Im Gegensatz zu kommerzieller Software gibt es bei TYPO3 keinen Support durch den Hersteller/Entwickler, dafür aber durch die Anwendergemeinde (Foren, Mailingliste). Einige Agenturen haben sich auch darauf spezialisiert, Webseiten in TYPO3 zu erstellen. Wie bei allen CMS-Systemen ist zu bedenken, dass der Implementationsaufwand des Projektes selber noch sehr groß sein kann. Deshalb sind die Kosten - auf ein ganzes CMS-Projekt gesehen - nicht immer geringer als ein Projekt mit einem kommerziellen Produkt.

 

TYPO3 wird auf einem Webserver mit einem Webbrowser gesteuert. Für die Bedienung ist keine Zusatzsoftware beim Redakteur erforderlich, allerdings muss der Webbrowser unterstützt sein. Eine umfangreiche Einarbeitung ist unbedingt nötig, d.h. Anfänger sind in aller Regel nicht auf Anhieb in der Lage, eine funktionierende Seite nach eigenen Vorstellungen einzurichten. TYPO3 bietet einige unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten, die sich in die unterschiedlichen Bereiche (Design, TypoScript und Inhalt) aufteilen. Dies führt zu einer gewissen Komplexität die man sowohl als Stärke und auch als Schwäche interpretieren kann.

 

Die Verwaltung (das sogenannte Backend) ist der im Webbrowser sichtbare Teil von TYPO3, in dem Inhalte erstellt und bearbeitet werden. Ein Rich-Text-Editor, in dem Inhalte wie in einer Textverarbeitung (z. B. Word) formatiert werden können, erlaubt auch Anwendern ohne HTML-Kenntnisse redaktionelle Arbeit zu erledigen.

 

Alternativ kann für die Bearbeitung auch direkt über den Internetauftritt (das sogenannte Frontend, also den für den Besucher sichtbare Teil der Seite) genutzt werden. Diese Option muss vom Administrator freigegeben werden und bietet Redakteuren einen schnellen Einstieg in TYPO3.

 

Bedienung

 

TYPO3 wird auf einem Webserver mit einem Webbrowser gesteuert. Für die Bedienung ist keine Zusatzsoftware beim Redakteur erforderlich, allerdings muss der Webbrowser unterstützt sein. Eine umfangreiche Einarbeitung ist unbedingt nötig, d.h. Anfänger sind in aller Regel nicht auf Anhieb in der Lage, eine funktionierende Seite nach eigenen Vorstellungen einzurichten. TYPO3 bietet einige unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten, die sich in die unterschiedlichen Bereiche (Design, TypoScript und Inhalt) aufteilen. Dies führt zu einer gewissen Komplexität die man sowohl als Stärke und auch als Schwäche interpretieren kann.

 

Die Verwaltung (das sogenannte Backend) ist der im Webbrowser sichtbare Teil von TYPO3, in dem Inhalte erstellt und bearbeitet werden. Ein Rich-Text-Editor, in dem Inhalte wie in einer Textverarbeitung (z. B. Word) formatiert werden können, erlaubt auch Anwendern ohne HTML-Kenntnisse redaktionelle Arbeit zu erledigen.

 

Alternativ kann für die Bearbeitung auch direkt über den Internetauftritt (das sogenannte Frontend, also den für den Besucher sichtbare Teil der Seite) genutzt werden. Diese Option muss vom Administrator freigegeben werden und bietet Redakteuren einen schnellen Einstieg in TYPO3.

 

Funktionsweise

 

Zu den Funktionen gehören unter anderem zeitliche Steuerung zum Einblenden und Entfernen von Inhalten, Rollen- und Rechtesystem, Suchfunktion für statische und dynamische Inhalte, automatische Sitemap, Druckansicht, Nutzerverwaltung, Mehrsprachigkeit, suchmaschinenfreundliche URLs, die sich über verschiedene Zusatzmodule (sogenannte Extensions), wie z. B. Gästebücher, Foren, Newsletter, Statistikmodule etc. erweitern lassen.

 

Bilder, Texte, Tabellen, Animationen sowie externe Datenquellen können in TYPO3 verwaltet werden.

 

Templates (Formatvorlagen) erleichtern die Darstellung von Inhalten, in denen Seitenaufbau und Formate definiert werden (z.B. an welcher Stelle die Navigationsleisten und Inhalte angezeigt werden, die Schriftfarben und -größen, die Positionierung von Überschriften). Inhalte werden über frei konfigurierbare Eingabemasken eingegeben, z. B. in Form eines Rich-Text-Editors, der über eine an gängige Textverarbeitungen angelehnte, WYSIWYG-artige Oberfläche verfügt.

 

Eine integrierte Bildverarbeitung ist vorhanden. Der Objektmanager gestattet es, grafische Elemente zu skalieren, zu drehen, Rahmen hinzuzufügen etc., wobei TYPO3 in Verbindung mit dem Bildkonverter ImageMagick und GDLib eine modifzierte Bilddatei im neuen Format erzeugt.

 

Die eingegebenen Inhalte werden in einer Datenbank gespeichert und stehen unabhängig von dem jeweils verwendeten Template zur Verfügung. Dadurch kann das Erscheinungsbild einer Internetpräsenz durch Austausch des Templates vollständig geändert werden, ohne die Inhalte erneut eingeben zu müssen. Somit können auch dieselben Inhalte in unterschiedlichen Layouts präsentiert werden.

 

Ein integriertes Caching-System speichert Ergebnisse häufiger Datenbankaufrufe zwischen. So werden von TYPO3 stark nachgefragte Seiten ohne CPU-Belastung und damit schneller ausgeliefert, wenn viele Nutzer die gleichen Informationen abrufen.

 

Gestaltung und Programmierung mit TYPO3 setzen sich aus folgenden Elementen zusammen:

 

- HTML-Template: Einfaches HTML-Gerüst mit sog. ###MARKERN###, die

  durch TYPO3 mit unterschiedlichsten Inhalten (Seitennavigation, Texten,

  Grafiken etc.) substituiert werden

 

- TypoScript-Template (unter "Template" - "setup"): Mit dieser 

  etwas gewöhnungsbedürftigen internen Konfigurationssprache wird

  beschrieben, wie TYPO3 mit den Markern (z. B.: ###MARKER###) verfahren

  soll. Außerdem können damit Inhaltselemente konfiguriert werden.

 

- PHP: PHP-Skripte sind das Steuerelement der TYPO3-Funktionen (Damit 

  arbeiten etwas anspruchsvollere TYPO3-Anwender, wenn sie TYPO3

  erweitern.)

 

- TYPO3-Konstanten

 

- Seitenbaum

 



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