Windows XP

Windows XP (interner Codename in der Entwicklungsphase: Whistler) ist ein Betriebssystem der Firma Microsoft. XP steht dabei für „eXPerience“ (engl. für Erfahrung, Erlebnis). Interpretiert man XP als griechische Buchstaben Chi und Rho (engl. ausgesprochen Cairo), ergibt sich eine Anspielung auf den Codenamen von Windows NT 4.0, das ursprünglich die Heim- und Profivarianten von Windows verschmelzen sollte.

 

Aufbau

Für Windows XP wurde das Windows 2000 System für Intel-Prozessoren als Grundlage übernommen. Es sollte darüber hinaus aber auch die alten DOS-basierten Windows-Versionen weiter verdrängen. Daher mussten Möglichkeiten geschaffen werden, weitere ältere, nicht unter NT lauffähige Programme auszuführen und insbesondere kontrollierte Zugriffe von Anwenderprogrammen auf die Grafik zu ermöglichen.

 

Microsoft hatte die DirectX-Routinen entwickelt, die in das System integriert wurden. Diese ermöglichen die Umgehung der Systemservices und des Mikrokernels und damit einen Direktzugriff insbesondere auf die Grafikhardware. Der Programmierer kann daher Anwendungen, insbesondere Spiele, unabhängig von der eigentlichen Hardware entwickeln, die Geschwindigkeit ist aber trotzdem vergleichbar mit derjenigen auf den alten Systemen.

Eine weitere Ergänzung ist ein Kompatibilitätsmodus genanntes Personality, der bei Bedarf Routinen aus älteren Systemen emuliert. Damit soll das Ausführen von Programmen, die an Vorgängerversionen angepasst wurden, ermöglicht werden.

 

Windows XP formatiert Partitionen genauso wie bereits Windows 2000 mit dem Dateisystem NTFS5. Für große Festplatten ist es möglich, die Verwaltung im Modus mit 48-bit-LBA zu aktivieren. Es ist auch in der Lage, mit FAT-Partitionen umzugehen.

 

Andere Anwendungen nehmen den vollen Speicherschutz von Windows NT in Anspruch. Das System ist daher vergleichsweise zuverlässig und stabil.

 

Dieser Aufbau wird ganz wesentlich durch den Prozess der Hardwarezertifizierung unterstützt. Bei jeder neuen Version des Betriebssystems wird eine umfangreiche Liste kompatibler Hardware (HCL) veröffentlicht. Um in diese Liste aufgenommen zu werden, muss der Hersteller der Hardware in umfangreichen Test belegen, dass das Gerät und die eingesetzten Treiber tatsächlich mit Windows kompatibel sind. Wegen der großen Verbreitung von Windows investieren die Hersteller daher viel Zeit und Geld, um in die HCL aufgenommen zu werden. Tatsächlich hat Microsoft seine große Marktmacht dazu genutzt, die Durchsetzung von Hardware Standards wie ACPI, USB und AGP voranzutreiben. Dies ist für den Kunden von großem Nutzen, da er damit aus einer großen Anzahl von Herstellern auswählen kann und trotzdem die Sicherheit hat, dass seine neue Hardware mit der vorhandenen Software auch gut zusammenspielt. Natürlich ist auch dieser Prozess nicht perfekt und so kommt es u. U. dazu, dass als kompatibel klassifizierte Hardware trotzdem Probleme verursacht. Ein wesentlicher Störfaktor ist dabei das in die Jahre gekommene BIOS von Computern. Die BIOS-Landschaft ist recht uneinheitlich und wenig standardisiert. Windows XP ist aber an vielen Stellen noch auf die Funktionen des BIOS angewiesen. Intel hat daher in Zusammenarbeit mit anderen Herstellern einen Nachfolge-Standard für das BIOS entwickelt, das Extensible Firmware Interface ist fester Bestandteil der Itanium-Plattform und wird bereits von Windows Server 2003 Itanium unterstützt, für Windows Vista, den Nachfolger von Windows XP ist eine Unterstützung des EFI auch für die X86- bzw. AMD64-Plattform geplant. Es ist zu hoffen, dass mit der Einführung der Nachfolgeversionen von Windows XP dieser neue Standard starke Verbreitung findet.




heise online News
Nachrichten nicht nur aus der Welt der Computer

Der Netzaktivist Stephan Urbach betonte auf der Kölner Konferenz, dass Hacker sich nicht mit Militärs und Unterdrückern der Meinungsfreiheit solidarisieren sollten.

In der aktuellen Consumer Preview von Windows 8 laufen Desktop-Programme noch in der gewohnten Aero-Bedienoberfläche. Das wird sich aber ändern, wie ein Blogbeitrag von einem Microsoft-Mitarbeiter verdeutlicht.

Mindestens 1900 Zugangsdaten sind möglicherweise gestohlen und in Auszügen auf einer Internetplattform veröffentlicht worden. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt wegen des "Ausspähens von Daten".

Das Case Marine von Gooma trägt kaum auf und soll Geräte bis zu einer Tiefe von 10 Metern vor Wasser schützen.

Der Kneipenflipper ist tot, lebt aber als Emulation weiter: Nicht nur auf Smartphone und Tablets, sondern auch in virtuellen Flippern mit LC-Display als Spielfläche. Die ersten kommerziellen Anbieter stehen in den Startlöchern.

Auch die chinesischen Behörden haben den milliardenschweren Kauf genehmigt, damit ist die letzte Hürde genommen. Bedingung: Android muss mindestens fünf Jahre lang gratis bleiben.

Angewidert wendet sich Hal Faber von der Blase 2.0 ab, huldigt Donna Summer, wälzt bewährte Utopien und lenkt sich mit Fesselspielen ab. Unterwegs gräbt er Papiere aus, für deren Untertitel drei Tweets nicht genügen würden.

Im Patentstreit zwischen Microsoft und Motorola bestätigt die US-Handelsaufsichtsbehörde ITC ihr vorläufiges Urteil vom vergangenen Dezember.



amk-consulting
  • Beratung, Planung
    und Design
  • Datenbanken
  • eBusiness
  • Applikationsserver
  • Internet, Intranet,
    Firewall
  • Client/Server
 
amk-akademie
  • Professionelles
    Training für Systemadministratoren
    und IT-Entscheider
  • Anwender Trainings
  • Firmenseminare vor Ort
  • Individualworkshops
 
amk-media
  • Medien-Services
  • Web-Marketing
  • Web-Design
  • Flash
  • Typo3
  • Portalservices